| Der Bereich der ambulanten Dienste im Gesundheits-
und Sozialwesen ist extrem dezentralisiert und zeichnet sich durch eine
grosse Vielfalt aus. Dies gilt in Bezug auf das Angebot, auf die Klient/innen,
auf die Finanzierung und auf die Organisation. Ausserdem handelt es sich
zu einem grossen Teil um kleine bis sehr kleine Anbieter.
Das Bundesamt für Sozialversicherung, das seit
1979 Beiträge an private Spitex-Dienste über Artikel 101bis AHVG
ausrichtet, beauftragte BRAINS 1993/94 mit der Erstellung eines Inventars
der Spitex-Dienste in der Schweiz. Der Bericht umfasste 4 Teile:
- Überblick über die Spitex-Statistiken
in der Schweiz und Vergleich kantonaler Spitex-Daten sowie von Kenndaten
für die Beurteilung des Standes der Spitex-Versorgung in der
Schweiz.
- Zusammenstellung der Forschung zu Fragen der
ambulanten Versorgung in der Schweiz
- Sammlung der gesetzlichen und konzeptionellen
Unterlagen über Ziel, Inhalt, Struktur,
Trägerschaft und
Finanzierung der Spitex-Dienste in allen Kantonen
- Empfehlungen über das weitere Vorgehen.
Auf der Basis des Spitex-Inventars entwickelte
BRAINS zusammen mit einer interkantonalen Expertengruppe den sogenannten
Grunddatensatz,
auf dem die seit 1997 jährlich erscheinende schweizerische Spitex-Statistik
aufbaut. (Bundesamt für Sozialversicherung, Statistiken zur sozialen
Sicherheit)
Informationen zur Spitex-Statistik : gesundheit@bfs.admin.ch |